TTEAM, die Abkürzung für Tellington Touch Equine Awareness Method, hat das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes zum Ziel. Körperlich und Seelisch. Dazu konnten am vergangenen Sonntag sieben Reiterinnen mitsamt ihren Pferden an einem Lehrgang teilnehmen, der die Tellington TTouches und TTEAM-Bodenarbeit vermittelte. Dahinter verbergen sich massierende, kreisförmige Bewegungen, die für Entspannung sorgen und das Leistungs- und Lernvermögen des Pferdes verbessern sollen. Zuerst übten die Reiterinnen die Touches unter Anleitung der Trainerin Marina Greither, Schwäbisch Gmünd, an ihrem Körper, um raus zu finden, welche Druckstärke von Nöten ist, die Bewegung zu spüren. Die Pferden wurden dann auf verspannte, kältere und wärmere Körperstellen und Knoten untersucht und dort die Zellen angeregt.
Kette, Führstrick und Gerte, das sind die Hilfsmittel, die nach der Linda Tellington-Jones Methode benötigt werden, um dem Führenden eine maximale Kontrolle über sein Pferd zu geben und es zugleich leicht, willig und im Gleichgewicht zu halten. Dazu wird die Führkette kombiniert mit der Gerte eingesetzt. Um die Reaktion ihres Vierbeiners in der Praxis zu testen, wurde in der Reithalle ein Parcours aufgebaut, der verschiedene Hürden darstellten. So mussten die Pferde sich konzentrieren und über und unter einer Plane durchgehen, sowie sich im Labyrinth bewegen, über einen fächerförmigen Stern steigen und über eine Wippe gehen. Am Ende steht das Ziel, verspannten Pferden mehr Selbstvertrauen zu geben, Geduld aufzubringen und die Partnerschaft Reiter und Pferd zu stärken.
|
Wertvolle Erfahrungen für Pferd und Reiter: unter einer Plane durchlaufen und ... |
|