Weihnachtsreiten 2011
 
 

Plätzchenduft im Reiterstüble
Ein ganz ungewohntes Bild bot sich an den letzten Samstagen im Reiterstüble: wo sonst die weihnachtliche Deko unserer Thekenwartin Manu zum gemütlichen Sitzen bei einer Tasse Tee einlädt, hatte sich alles in eine Backstube verwandelt. Die Vereinsjugendlichen waren, unterstützt von Jugendleiterin Christine Schweizer, fleißig dabei leckere Kekse zu backen und fantasievoll zu verzieren. Beim Weihnachtsreiten am 18. Dezember, ab 14.30 Uhr, können die kleinen Kunstwerk von den Besuchern gekauft und probiert werden.


Indianer zu Besuch in Neckartailfingen 2010

Dieses Jahr erlebten die vielen Zuschauer, die zum Weihnachtsreiten auf die Reitanlage gekommen waren, die Reise des Indianermädchens Tascida durch die Welt bei der ihr "Weihnachtswunsch" erfüllt wird.

Die kleine Indianerin Tascida lebt mit ihrem Stamm in der weiten Prärie. Dargestellt von der Voltigegruppe zeigen die beweglichen Kinder ihre gymnastischen Übungen rund um das Indianertippi auf den Pferden Uni und Lauser. Als der Winter beginnt, brechen sie zu neuen Weidegründen auf und Tascida bleibt alleine zurück. Doch glücklicherweise ist ihr treuer Freund, das Pferd Grisou zur Stelle, um sie auf der Suche nach ihrer Familie zu begleiten und so startet ihre Reise durch die Welt.

Unterwegs treffen sie auf einen Cowboy, Westernreiterin Gaby Oppermann, die eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass man mit einem Westernpferd nicht nur die als Kühe verkleideten Jugendlichen einfangen kann. Weiter geht es zur Wiener Hofreitschule: zu schwungvoller Walzermusik erscheinen die am langen Zügel geführten Ponys, unterstützt von einer Gruppe Steckenpferdreitern in der Halle. Angeführt werden die Schüler aus der Ponyreitstunde von Yvonne und Stute Strana.

Nachdem die Indianerfamilie auch in Wien nicht zu finden ist, geht es weiter ins wilde Ländle, in dem die Kehrwochenquadrille ihr Können zeigt. Die als Hausfrauen verkleideten Reiterinnen der Mittwochsmorgengruppe reiten auf den Schulpferden eine Quadrille. Vom Schwabenland aus landen Tascida und Grisou auf der grünen Insel und werden Zeugen einer Fuchsjagd. In atemberaubendem Tempo galoppiert die Springgruppe über die Hindernisse. Das Indianermädchen rettet den Fuchs vor dieser wilden Meute im Schottenkaro und lässt ihn mit auf Grisous Rücken reiten. Dafür verrät er ihr die Fährte zurück zu ihrem Stamm.

Da erscheint der Weihnachtsmann mit seinem Gefolge aus Rentieren. Dies sind die fortgeschrittenen Vereinsjugendlichen, die eine gut einstudierte Quadrille zeigen. Dank der Hilfe des Weihnachtsmanns erfüllt sich Tascidas sehnlichster Weihnachtswunsch und sie findet ihre Familie wieder. Überglücklich wird sie beim großen Finale von den Voltigekindern und den Ponyindianern begrüßt.

Geführt von Reitlehrerin Valeska Krause reitet Sophia Bartesch als Tascida mit deren Schützling Grisou durch das Programm, das nach einer Idee von Valeska Krause entwickelt wurde. Viele kreative Gedanken und helfende Hände haben in vielen Stunden Arbeit zusammengewirkt, um diesen Nachmittag zu gestalten und allen Reitern den Rahmen zu geben, ihr in den Reitstunden erlerntes Können zu zeigen. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses stimmungsvollen Weihnachtsnachmittags beigetragen haben.

 

Reiter-Weihnachten mit Michael 2009

Zahlreiche erwartungsvolle Zuschauer hatten sich am 3. Advent in der weihnachtlich dekorierten Reithalle und im warmen Reiterstüble eingefunden und wurden Vorstandsvorsitzenden Gerd Pfeifer begrüßt. Er nutzte die Gelegenheit um das jüngste Pferd im Stall, Arconelli, Publikumsatmosphäre schnuppern zu lassen. Während er einen Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres gab schnaubte der dreijährige Rappe durch die Halle.

Unter dem diesjährigen Motto "Michael Jackson" präsentierten die Vereinsmitglieder eine abwechslungsreiche Show. Die Besucher genossen bei heißem Punsch, Glühwein und leckeren Waffeln und Kuchen das in vielen Stunden geprobte und vorbereite Programm. Moderiert wurde der Nachmittag in bewährter Weise von Renate Gmoser, die Michael-Jackson-like mehrfach das Outfit wechselte.

Die Voltigegruppe mit den Longenführerinnen Claudia Künzer, Stefanie Hilburger und Jeanette Peters-Weber begannen die Geschichte Michael Jacksons als kleinem Jungen bei den Jackson Five und zeigten dabei ihre anmutigen Übungen auf den Volti-Pferden Quattro Son, Argus, Uni und Lauser.

Angeführt von Rappstute Clarissa kamen dann die "weißen" Ponys in die Halle. Zum Titel Black and White wurden sie an langen Führstricken durch die Bahn gelenkt.

Finanzvorstand Martina Klink nutzte eine Umbaupause um den fleißigen Männern, die an drei Wochenenden hintereinander den Reithallenboden austauschten, den Sandplatz rund erneuerten und noch einen Longierzirkel bauten, ein Präsent in Form eines kleinen Plastikeimers zu überreichen und sich zu bedanken.

Die Zwölfer-Quadrille, in fantasievoll von Christine Schweizer gestalteten Kostümen in Jackson-Look, zeigte nun, was sie im Unterricht unter der Anleitung von Reitlehrerin Valeska Krause erarbeitet hatten. Trotz der Aufregung von Pferd und Reitern lief alles nach Plan und auch einige Ausreißversuche von Paddy wurden vom Publikum unbemerkt kaschiert.

Internet-Recherchen gaben zwar bekannt, dass Michael Jackson wohl selber auch reiten konnte, ob er aber Fußball spielte, blieb unbekannt. Die Jugendlichen aus der Nachmittagsreitstunde zeigten dennoch, dass auch zu Pferde Tore geschossen werden können. Die Schulis Heli, Shakira, Bennetton und Paddy lieferten ein spannendes Spiel, das Fußballexperte Uwe Fabi kommentierte. Angefeuert von begeisterten Zuschauern bugsierte das Quartett den großen Gymnastikball zwischen die Torstangen, auch wenn die Abwehr ihr Bestes gab, um dies zu verhindern. Beim Aufräumen des Fußballfeldes zeigte Valeska Krauses Schützling Grisou, dass er top dressiert ist und Hütchen spielerisch beiseite stellte.

Nun wurde es dunkel… und bei Einsetzen des Lichts zeigten 17 ganz in schwarz gekleidete Tänzerinnen nach Smooth Criminals eine mitreißende Choreografie von Andrea Lohmüller.

Im Ponyspiel-Parcours zeigten die Ponykinder beim Ritt durch die Slalomgasse, ein Quadrat und unter einem Vorhang hindurch, was sie schon alles können und wie geschickt sie mit den kleinen Vierbeinern auch ohne Sattel und Trense umgehen können.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war das Pax de Deux von Lorena Klingler und Julia Weiß aus den beiden Schulpferden Bennetton und Magic Moments, die im Takt zur Musik zeigten, wie schön das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter aussehen kann.

Vier Amazonen in der Springquadrille galoppierten zu "Beat it" in halsbrecherischem Tempo über die in Gold gewickelten Cavaletti-Hindernisse, dass den Zuschauern der Atem stockt. Michael Jackson alias Jeannette Peters-Weber auf Tinker Pancho wurde regelrecht umzingelt.

Zur Freude der Kinder fand auch der Weihnachtsmann mit seinem schweren Schlitten den Weg zur Reitanlage und hatte für alle Kinder ein Geschenk dabei. Auch alle Pferde im Stall feierten Bescherung und bekamen von Stallmeisterin Diana Hain eine Weihnachtsmöhre.

Renate Gmoser bedankte sich bei allen, die zu dieser gelungenen Weihnachtsfeier beigetragen haben. Ganz besonders bedankt sich der Reitverein bei allen Helferinnen und Helfern, Freunden, Gönnern und Sponsoren für die Unterstützung in diesem Jahr und wünscht der gesamten Einwohnerschaft fröhliche Weihnachten und ein gesundes Jahr 2010.


Friedliche Piraten auf Schatzsuche 2008

Ganz im Zeichen von „Fluch der Karibik“ fegten am vergangenen Sonntag an die 90 Piraten durch die Reithalle des Reit- und Fahrverein Neckartailfingen. Die roten Barone der Winde und grünen Räuber der Meere machten sich auf Schatzsuche und am Ende fanden sie ihn gemeinsam. So wie im richtigen Leben verliebten sich die Anführer der verfeindeten Gruppen ineinander. Zahlreiche Besucher auf der Empore und im Reiterstüble konnten bei heißen Getränken und kleinem Imbiss miterleben, dass sich die wochenlangen Vorbereitungen darauf gelohnt hatten.

Ein altes Schiff in wogenden Wellen und der vorweihnachtliche Adventskranz zierten die Kulisse.
Vorstandsvorsitzenden Gerd Pfeiffer bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache für die geleistete Arbeit seines Vorstandsteams und des Ausschusses und bei allen Unterstützern des Vereins bevor er das Mikrophon an die Hauptakteure der Weihnachtsgeschichte gab.

Marie und Hannah, alias Lena Lenckner und Carola Sude freuten sich grad noch unterm Weihnachtsbaum über eine Piraten – CD, als sie auch schon mitten im Geschehen waren.
Tinker Pancho brachte als großes starkes Piratenschiff im Schlepptau lauter kleine Piraten, die auf den Vereinsponys und die komplette Voltiegeabteilung. Unter der Leitung von Steffi Hilburger und Claudia Künzer zeigten die Voltegiererinnen D,- B- und Spielgruppe auf dem Rücken von Uni, Argus und Quattro Son, was Piraten sonst noch drauf haben. Zwei Jugend- und eine Erwachsenenquadrille stellten die beiden Piratenbanden dar. Grüne und Rote machten in sehr gelungenen Dressur- Quadrillen deutlich, dass jeder den Schatz als erstes finden will. Reitlehrerin Valeska Krause hatte die Quadrillen zusammengestellt und einstudiert. Die Anführer der Banden wurden Freunde. In einem Pas de Deux mit Valeska Krause auf Panama Jack von den Grünen Räubern der Meere und Carla Single auf Amicelli als Roter Baron der Winde, besiegelten beide Anführer ihre Freundschaft.
Mit einem wirklichen Ritt über die Wellen zeigten sechs Piraten-Ladys der Springquadrille, passend zu karibischer Musik, das volle Temperament der Piratenwelt.

Dann wurde es in der Reithalle dunkel und Scheinwerfer strahlten über 20 Tänzerinnen an.
Andrea Lohmüller gelang es, mit Vereinsmitgliedern auch ohne Pferd einen Höhepunkt zum diesjährigen Weihnachtsreiten zu liefern. Mystisch verkleidet zeigten die Tänzerinnen zu „höllischer“ Musik einen exakt synchronischen Tanz der zu Beginn die Wellenbewegung darstellte und danach in die Unterwelt der Piraten abtauchte.

Zwei flott durch das Dunkel geschwungene Feuerpoys kündigten an, dass die Schatzsuche sich ihrem Ende neigte. Beide Piratenbanden entdeckten den Schatz gleichzeitig und lieferten sich ihre Schlacht darum. Selbst die Zuschauer auf der Empore konnten den einen oder anderen Schokoladentaler ergattern.
So fanden sich am Ende Marie und Hannah wieder unter ihrem Weihnachtsbaum und stellten fest, dass alles nur ein Traum war. Der Weihnachtsabend brachte ihnen aber auch noch viele kleine Engelchen auf dem Rücken der Ponys die von Nikoläuschen geführt wurden. Ein Traum war wahrlich der Abschluss des Weihnachtsreitens, als Kutscher Gerd Pfeiffer den Nikolaus vor fuhr. Lichter behangen trabte Wallach Gallegos durch die voll abgedunkelte Reithalle und so manches Seufzen war zu hören.

Für alle Kleinen und großen Kinder hatte der Nikolaus einen kleinen Schatz mitgebracht. Die Pferde wurden von Stallmeisterin Ilona Müller und Lena Götz mit Karotten von Henzler´s Früchte aus Raidwangen beschenkt.
Die Vereinsleitung bedankt sich bei allen, die das Jahr über durch mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz unterstütz haben. Alle Sponsoren gilt der Dank, dass mit ihr Beitrag ermöglichte, Entscheidungen zum Wohle von Tier und Mensch zu verwirklichen.
Der Gemeinde Neckartailfingen gilt dabei ein besonderer Dank.
Allen Einwohnern wünschen wir schöne und friedliche Weihnachten!

Foto 1: Piraten beim Aufwärmen mit Sute Uni
Foto 2; Piraten verlassen die Halle


Katzenball an Weihnachten 2007

Auf der ganzen Reitanlage des Reit- und Fahrverein streunten an die 100 Katzen umher. Ganz kleine und ganz große Vereins-Katzen feierten den berühmten Jellicle Ball aus dem Musical „Cats“. Über 200 Gäste waren am vergangenen Sonntag zum Weihnachtsreiten gekommen und drängten sich im Reiterstüble und auf der Empore.

Vorstandsvorsitzender Gerd Pfeiffer begrüßte in seiner kurzen Ansprache alle Gäste. Unter ihnen auch Bürgermeister Jens Timm. Pfeiffer bedankte sich bei seinem Vorstandskollegium und den Ausschussmitgliedern für die vielfältigen Aufgaben aus dem Jahr 2007. Dabei hob er insbesondere das dreitägige Dressur- und Springturnier hervor, wie auch die 500 qm² Pflasterarbeiten zur Hoferneuerung. Seit Ende Oktober ist es nun möglich, trockenen Fußes um die Reitanlage zu kommen. Die letzte große Aktion ist das neue Außen-Silo, das nach 40 Jahren Futterhaltung im Holzspeicher dringend notwendig wurde. Ein weiterer wichtiger Meilenstein neben den pferdegerechten Boxen auch für eine gesunde Futterlagerung zu sorgen. Denn dort wo Hafer ist, halten sich auch gerne Mäuse auf. Gerd Pfeiffer lies es ich dann auch nicht nehmen und entpuppte sich vom korrekt gekleideten Herren zur grauen Maus. „Bei so vielen Katzen heute, muss einer auch die Maus sein“, übergab er unter Beifall aufgrund seines netten Mauskostüms die Programmansage an Renate Gmoser.

Die wochenlangen Vorbereitungen zum Ball der Katzen hatten sich voll gelohnt. Selbst unter den ziemlich katzenechten geschminkten Gesichtern war das zufrieden stellende Strahlen nach einer Aufführungszeit von ungefähr eineinhalb Stunden aller Akteure zu sehen. Dabei war das Schminken aller Mitwirkenden an sich schon ein Akt. Fünf Frauen gleichzeitig schminkten und stylten die Künstlerinnen und Künstler. Zuvor wurde in Feinarbeit an den Kostümen genäht, Katzen-Tischdeko gebastelt und gebacken, die Reithalle entsprechend weihnachtlich jedoch auch passend zum Jellicle Ball als Müllhalde dekoriert und natürlich das ganze Programm einstudiert.

Die Geschichte schrieb Stefanie Hillburger, die mit ihren Ideen zur Umsetzung des Musicals in einen Reitbetrieb ganze Arbeit gemacht hat. Sie und ihre Trainerkollegin Claudia Künzer machten dann auch den Auftakt mit der großen Voltigeabteilung. Sie eröffneten den Ball und kamen mit Purzelbäumen und Rädern in die Halle, zeigten auf dem Holzpferd, mit Voltigepferd Argus und Uni aufregenden Figuren. Ihr Teil endete mit den Schlawinern Mungojerry und Rumpleteazer. Die hatten immer Unfug im Kopf und so sprang Stefanie Hillburger schnell auf den Rücken des von Katrin Lenckner gerittenen Rod Stewart und zeigte, wie übermütig eine junge Katze sein kann.

Das Katzenoberhaupt Old Deuteronomy konnte anschließend die Steckenpferdquadrille im hohen Schaukelstuhl genießen. Die kleinen Springreiterinnen absolvierten eine fließende Kür und kamen ganz schön außer Atem. Rum Tum Tugger alias Alec Baukecht ist der Schwarm aller Katzen. Reitlehrerin Valeska Krause hatte ihren jungen Reitschülern eine sehr anspruchsvolle Kür einstudiert in deren Mittelpunkt Rum Tum Tugger seine Reitersfrauen aufforderte mitzumachen und mit Stolzgeschwellter Brust ritt er mit seinem Pferd Willem in der Kür mit. Valeska Krause, auf der Stute Simona, zeigte dann selber, was sie reiterlich drauf hat und stellte im Pas de Deux mit Daniela Bohnhorst mit ihrem Camaran die Glamour-Katze Grizabella vor. Zum weltbekannten Titel „Memory“ verzauberten die Beiden mit einer beschwingten Kür das Publikum.

Zum ersten male nach vielen Jahren Weihnachtsreiten konnten die Zuschauer eine Erwachsenen-Quadrille sehen. Auch die Katze Jenny Fleckenfell alias Uwe Fabi sagten Reitlehrerin Krause sofort zu, als es darum ging die Quadrille einzustudieren. Da wurde manche Urlaubsstunde extra genommen, ob gemeinsame Proben hinzubekommen. Am Ende hat sich der Versuch gelohnt. Gekonnt führte an der Tete Stallmeisterin Manjana Mai auf Janosch die Gruppe an. Sie powerten so, dass sie sich am Ende auf die Pferdehälse zum Schlafen legen mussten. Nur nicht Jenny Fleckenfell. Sie holte die jüngsten Künstler-Mäuse herbei. Sie kitzelten die Schlafenden und studierte eine Mäusedressur ein.

Natürlich ist jedes Ponykind gespannt auf seinen Part beim Weihnachtsreiten. Um so viele wie möglich zu beteiligen, bildeten sie den Schaffner Skimbleshanks ab. Schaffner im Nachtexpress war Joana Schauer auf Schulpferd Shakira und Rebecca Klesse auf Uni. Sie führten den Zug zur passenden Musik an und reisten durch die Halle.

Der Zauberkater Mister Mistofolees, Andrea Lohmüller, bestach durch ihr Outfit und mit dem von ihr prima einstudierten Tanz zum gleichnamigen Lied. Die jungen Damen des Reitvereins tanzten mit katzenhaften Bewegungen in Formation und mit super originellen Kostümen und gestylter Haarpracht. Der Applaus war sicher.

Alle Katzen warteten gespannt auf den Abschlusstanz. Vorgestellt wurde ein Springtanz. Zwar wurde der Aufbau immer wieder vom frechen Kater Macavity gestört, doch als dieser fort war, eröffneten sechs Springreiterinnen bzw. Springkatzen einen heißen Parcours. Große Erleichterung war ihnen und Katrin Lenckner als Choreografin anzusehen, dass dieser Abschluss besser war, wie alle Proben zuvor.

So gespannt wie die Katzen auf ihren Abschlusstanz waren, so gespannt warteten die Jüngsten Gäste auf den angekündigten Nikolaus. Dieser wurde nach einem großen Finale mit Kutscher Gerd Pfeiffer in die Halle gefahren. Der Braune Galegos war behangen mit einer Lichterdecke erstrahlte in der vollkommen verdunkelten Halle und brachte manchem Anwesenden eine Gänsehaut. Über 120 Geschenke verteilte der Nikolaus.

Auch die wichtigsten auf der Reitanlage, nämlich die Schul- und Privatpferde wurden beschert. Manjana Mai verteilte saftige Äpfel und Karotten an alle Pferde die so ziemlich gleichzeitig in der Halle waren. Tolle beeindruckende Bilder eines Tages gingen damit zu Ende und die Vorstandschaft bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die nicht nur während dem Weihnachtsreiten für einen reibungslosen Ablauf sorgten, sondern das ganze Jahr über den Verein unterstützten.


Weihnachtsreiten 2006 mit rockigen Mädels, zwei Teufelchen und vielen Engeln

Dieses Jahr hatten sich die Mitglieder des Reitvereins Neckartailfingen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Weihnachtsreiten zu Rockmusik.

Bereits die Ansprache von Gerd Pfeiffer fiel temperamentvoller als letztes Jahr aus, da sein Pferd Rhodriges während der einleitenden Worte in der weihnachtlich geschmückten Reithalle seinen Freigang sichtlich genoss. Dem Vorstandsvorsitzenden gelang es dennoch die Ruhe zu bewahren und die Vereinsgeschichte in diesem 40. Jubiläumsjahr des Reitvereins mit kurzen Worten Revue passieren zu lassen. Er erinnerte an die Arbeitsgemeinschaft, die den Grundstein für die heutige Reitanlage gelegt hat, erwähnte das Jahrhunderthochwasser, bei dem alle Pferde im Stall evakuiert werden mussten und schlug den Bogen zur neusten Errungenschaft des Reitvereins: dem vor kurzem fertig gestellten Stallanbau. „Die 13 Paddock-Boxen entsprechen den neuesten Standards in der Pferdehaltung und lassen keinen Wunsch offen“, resümierte Gerd Pfeiffer. In diesem Zusammenhang galt sein besonderer Dank Architekt Karl-Heinz Single und vor allem auch Bürgermeister Jens Timm und dem Gemeinderat von Neckartailfingen, ohne deren Unterstützung dieser Neubau nicht durchführbar gewesen wäre. Außerdem wandte er sich an die Mitglieder und Freunde des Reitvereins, welche durch ihr Engagement und ihre Hilfe den Stallanbau, das große Reitturnier im Sommer und auch das Weihnachtsreiten möglich machten.

Rockige Girls auf den Pferderücken

Der erste Programmpunkt war unseren Voltigegruppen vorbehalten. Von der Spielgruppe über die D- bis hin zur C-Gruppe fanden sich alle in der Reithalle mit ihren drei Vereinspferden Uni, Rastaman und Argus ein und zeigten in rockigen Kostümen wahre Kunststücke auf den Pferderücken. Zum Teil waren dabei gleich alle Gruppen mit ihren Pferden im Einsatz. „So eine Körperbeherrschung will gelernt sein, und das noch im Einklang mit dem Pferd“, fasste ein Zuschauer die Akrobatik der Darbietung in Worte. Als Sonderzugabe ritt Katrin Lenker auf Rod Stewart ein und zeigte mit den beiden Volti-Trainerinnen des Reitvereins Stefanie Hilburger und Claudia Künzer beeindruckende Doppeldarbietungen, die manchen Zuschauern den Atem raubte.
Aber auch bei der nächsten Vorführung blieb der Schwung erhalten. 12 Engelchen schwebten auf ihren Pferden in die Halle und führten eine himmlische Jugendquadrille vor, die sie mit ihrer Reitlehrerin Anja Weber einstudiert hatten. Auch sie wurden mit einem großen Applaus belohnt.

Amerika und Schweden waren mit von der Partie

Dass im Reitverein Neckartailfingen ebenfalls Western geritten wird, bewies der nächste Auftritt, bei dem drei wilde Kerle und eine Squaw auf ihren Papp-Pferden über die Hindernisse sausten als wären sie mitten in der Prärie. Natürlich mussten sich die vier zwischendurch mit einem Schnaps stärken, um das Tempo aufrechterhalten zu können.
Konkurrenz bekamen sie kurz danach von ABBA, die zu ihren mitreißenden Hits eine Springquadrille hoch zu Ross aufführten. „Das stellt so manches Konzert der vier in den Schatten“, meinte eine Besucherin während die Reiterinnen mit ihren waschechten Kostümen durch die Halle fegten.

Einen Augenschmaus ganz anderer Art boten im Anschluss die Puschels, welche unter der Anleitung von Andrea Lohmüller einen „Puschel Move“ einstudiert hatten. In der verdunkelten Halle sah man nur noch weiße und rosa Puschel, die sich rhythmisch zu fetziger Musik im Gleichklang bewegten. „Dies ist Arm- und Beintraining der besonderen Art“, erklärte unsere Vereinsvorsitzende Renate Gmoser, welche die Zuschauer eloquent durch das gesamte Programm dieses Nachmittags führte.

Insbesondere die Ansage zur nächsten Nummer, einem Pas de Deux geritten von Reitlehrerin Anja Weber auf Assuan und Daniela Bohnhorst auf Camaran, gestaltete sich vielschichtig. Zunächst ritten die beiden Damen als Engel mit wallenden blonden Haaren ein, doch nachdem das Licht ausgegangen war, überraschten sie die Zuschauer und entpuppten sich als richtige Teufelchen, die mit ihren feurigen Pferden die Hufe tanzen ließen. Dabei durften die Teufelshörner natürlich nicht fehlen!

Rentiere und Weihnachtsmänner rannten um die Wette

Übertroffen wurden die bisherigen Vorführungen im Tempo nur von dem anschließenden Ponyrennen, bei dem zwei Gruppen auf den vier vereinseigenen Ponys gegeneinander antraten. Die als Rentiere und Nikoläuse verkleideten Ponykinder gaben ihr Bestes und sausten im Slalom um die aufgestellten Tannenbäume zum Karottensack hin und wieder zurück, um dem nächsten Reiter in ihrer Gruppe den Start frei machen zu können. So fiel der Sieg auch nur ganz knapp vor der Nachbargruppe aus.

Belohnt wurden alle schließlich vom Weihnachtsmann und dem Christkind, die kurz darauf auf ihren Pferden erschienen und die mitgebrachten Säckchen an alle anwesenden Kinder verteilten. Damit aber auch die Pferde, welche in besonderem Maße zum Gelingen dieses Weihnachtsreitens beigetragen haben, nicht zu kurz kommen, verteilte Stallmeisterin Manjana Mai zu guter letzt an alle vierbeinigen Bewohner des Stalls in der Reithalle eine große Schubkarre Möhren.

Wir hoffen, dass alle Besucher einen unterhaltsamen Nachmittag auf unserer Reitanlage verbracht haben. Dazu beigetragen hat sicherlich auch wieder unsere Tombola, deren 300 Preise im Handumdrehen ausgelost waren.

Im Namen des Reit- und Fahrvereins Neckartailfingen bedanken wir uns bei allen Pferdefreunden für die Unterstützung im Jahr 2006 und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr!

Frauke Westenhöfer, Pressewartin, Reitverein Neckartailfingen

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Weihnachtsreiten 2005
Märchenhafte Aufführungen mit Glühwürmchen, Schwanensee und Mittelalter


Über 200 Gäste nutzten am 4.Advent
2005 den winterlichen Sonntagnachmittag, um den Besuch beim Reitverein Neckartailfingen und den Vorführungen des traditionellen Weihnachtsreiten, mit einem ersten Spaziergang im Schnee zu verbinden.

Für die mit dem Auto angereisten Pferdesportfreunde war es bereits um 15 Uhr schwierig einen Parkplatz zu finden. Während sich die zahlreichen Besucher mit einem dampfenden Getränk und einem leckeren Stück Kuchen oder gar einer frischen Waffel aufwärmten, herrschte in der Stallgasse geschäftiges Treiben. Große und kleine Künstler sowie viele Helfer waren damit beschäftigt, Ross und Reiter für den bevorstehenden Auftritt zu schmücken.

Den Programmauftakt gestalteten die Voltigiererinnen. Die Kleinsten führten als Zwerge ihr Können auf Haflingerstute Uni vor, gefolgt von der D- und C-Gruppe, die unter der Anleitung von Steffi Hilburger und Claudia Künzer auf den beiden Vereinspferden Rastaman und Argus eine Kostprobe ihres akrobatischen Geschicks gaben. Danach zeigten die B-Voltigiererinnen, trainiert von Sabine Dunkes, eine gelungene und einfallsreiche Vorstellung. Der Höhepunkt der Voltigevorführungen war allerdings Igor, der eigens aus Moskau vom russischen Staatsballett angereist war, um auf Rastaman einen Ausschnitt aus „Schwanensee“ zum Besten zu geben. Nur beim genaueren Hinsehen war es möglich, in dem perfekt sitzenden Ballerinakostüm Vorstandsvorsitzenden Gerd Pfeiffer zu erkennen. Dieser absolvierte eine perfekte Kür, die nichts zu wünschen übrig ließ.

Gleich zwölf Glühwürmchen bestimmten das Bild in der festlich geschmückten Halle beim nächsten Programmpunkt. Zwölf Pferde mit bunten Lichterketten in den Mähnen und ihre jugendlichen Reiter mit passender Schärpe, führten eine wundervoll gestaltete und gut gelungene Dressurquadrille vor.

Vier „Weihnachtsfrauen“, Heike Pfeiffer, Cathrin Daumüller, Melanie Maier und Adelheid Stieber, zeigten bei einer Springquadrille, was in ihnen steckte und entpuppten sich als rasante Springreiterinnen, sodass einigen Zuschauern der Atem stockte.

Ein Augenschmaus der besonderen Art war das Pas de Deux, dargeboten von Reitlehrerin Anja Weber auf Assuan und Turnierreiterin Daniela Stöhr auf Camaran. Mit ihren eleganten Kostümen und ritterlichen Pferden tauchten sie die Zuschauer in die mittelalterliche Welt ein.

Weihnacht bei den Tieren“ konnten die Besucher schließlich hautnah erleben, denn viele kleine Künstler zeigten in überaus gelungenen Kostümen eine perfekte Vorstellung des gleichnamigen Märchens. So bekamen sie auch am Ende als Belohnung einen großen Applaus.

Richtig weihnachtlich wurde es im Anschluss, als der Weihnachtsmann auf einer hell erleuchteten Kutsche mit seinem treuen Pferd Gallegos in die verdunkelte Halle einfuhr. Natürlich hatte er jedem Kind ein Säckchen mitgebracht!

Zu guter Letzt erhielten alle Pferde von Stallmeisterin Manjana Mai Karotten zur Belohung zum Fressen.
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Reit- und Fahrverein Neckartailfingen e. V.

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