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Dressur-
und Springturnier Neckartailfingen
2010
Die offiziellen Ergebnisse sind einzusehen auf der Internet-Seite der Deutschen Reiterlichen Vereinigung oder auf www.hippoonline.de
Reiter trotzten dem Regenwetter
Unterwasserspiele wurden es zwar nicht, aber die äußeren Rahmenbedingungen beim 34.Dressur- und Springturnier stellten die Vereinsverantwortlichen vor eine große Herausforderung.
In 21 Prüfungen und knapp 400 Starts zeigten Dressur- und Springreiter am vergangenen Wochenende sehr gute sportliche Leistungen. Witterungsbedingt konnten damit knapp ein Drittel der gemeldeten Starts in allen Prüfungen verzeichnet werden. Vor allem die Teilnahmen an den Springprüfungen ging erwartungsgemäß deutlich zurück.
Die Turnierleitung hatte im Vorfeld mit ihren Helfern wieder für optimale Bedingungen für Sportler, Pferde und Gäste gesorgt. Die Reithalle für die Dressur machte mit dem neuen Sandboden und dem Blumenrahmen was her und der gut gehegte Turnierplatz hielt bis zum mit Spannung erwarteten S-Springen am Sonntagnachmittag trotz Dauerregen stand.
Unter Wasser dagegen standen die vorbereiteten Parkflächen. Die eigentlichen Pferdekoppeln verwandelten sich bei diesen Wassermengen rasch in kleinere Teiche und die Fahrzeuge hinterließen ihre Spuren. Radlader und Traktor hatten Dauereinsatz. Die Organisatoren mussten leichte und schwere Fahrzeuge, Transporter und Hänger aus dem Matsch schleppen. Der Parkplatzdienst hatte alle Hände voll zu tun und ein mehrmaliger Wäschewechsel war angesagt.
Der Abreiteplatz für
die Springreiter wurde in der Woche vor dem Turnier noch bestens vorbereitet
und mit zwei LKW-Fuhren Sand bestückt. Dieser Platz war dann am Sonntag
endgültig hin. Der erst im Frühjahr eingeweihte neue Longierzirkel
wurde kurzerhand zum Abreiteplatz für die Dressurreiter genutzt und die
Springreiter konnten den großen Sandplatz zum Aufwärmen benützen.
Es herrschte großes Verständnis unter den Sportlern und alles lief
harmonisch. Für alles fanden die Vereinsverantwortlichen eine Lösung.
Sogar Glühwein konnten die zahlreichen Helferinnen und Helfer im Festzelt
anbieten, der bei den abgekühlten Außentemperaturen gern angenommen
wurde.
Große Spannung bei S-Springen.
Rechtzeitig zum Ein- Sterne- S-Springen mit Stechen am Sonntagnachmittag zeigte sich das Wetter von seiner besseren Seite. Unter Anwesenheit des Schirmherrns der Veranstaltung Bürgermeister Jens Timm und Jürgen Schwefel, der den Hauptsponsor des S-Springens, die Bauunternehmung Gustav Epple aus Stuttgart, vertrat, sorgten 10 Springreiter für Aufmerksamkeit bei den Zuschauern. Den Sieg holte sich mit der schnellsten Zeit und einem Nullfehlerritt Christian Heideker vom RK- St. Johann auf Christdorn.
In der sich anschließenden
Dressurprüfung L-Kandarre, zeigten 25 Reiterinnen und Reiter sehr gut gerittene
Aufgaben. Hier siegte Ines Trede, LRFV Köngen e.V auf Fascination Dream
und einer Wertnote 7.60. Sie konnte den Geldpreis der Firma Gustav Epple, Stuttgart
und den Sonderehrenpreis der Gemeinde Neckartailfingen durch Bürgermeister
Timm entgegen nehmen.
Schwerpunkt Dressur.
Für den gastgebenden Verein starteten knapp 50 Reiterinnen und Reiter. Schwerpunkt war die Dressur. Von der L-Kandare bis zum Führzügelwettbewerb war alles vertreten. In der L-Trense sicherte sich Daniela Bohnhorst auf Camaran und einer Wertnote 5.70 den dritten Platz. Fast 40 junge Damen und ein junger Mann zeigten ihr Können, das sie während ihrem wöchentlichen Reitunterricht bei Reitlehrerin Valeska Krause erlangten. Die Ergebnisse der Vereinsstarter konnten sich durchweg sehen lassen. So siegte Vanessa Vitello Auf ihrem Gigolo in der E-Dressur und einer sehr guten 8.20. Lorena Klingler zeigte mit Vereinspferd Benneton (genannt Benny) und einer guten 7.80 den dritten Platz. In den sieben Abteilungen des Reiterwettbewerbs gab es gleich fünf erste Plätze: Nadja Wiesenberg auf Helios und einer 7.00, Jeanine Pelzer auf Bambi und 8.00, Alea Bauknecht auf Rafael´s Ronja und einer 7.20, Loenie Klay auf ihrem Leon und einer 7.00 und Luise Fritz auf Helios und einer 7.80.
Auf den Führzügelwettbewerb waren die Kleinsten sehr gespannt. Die Vereinspony Max, Moritz, Fritz und Isabell waren prächtig gestriegelt und zeigten mit ihren Reiterdamen in drei Abteilungen jeweils klasse Leistungen.Die Springreiterinnen fieberten schon seit Freitag, ob der Rasenplatz bis zum Springreiterwettbewerb am Sonntag durchhält. Unterstützt von Reitlehrerin Krause gaben sie mit den Vereinspferden ihr Bestes und das reichte für Constanze Keck auf Shakira zum zweiten Platz.
Die Turnierleitung zeigte sich am Ende mit dem Verlauf des Turniers und den sportlichen Leistungen sehr zufrieden. "Wir müssen bei unseren Vorbereitungen im Vorfeld von gutem und schlechtem Wetter ausgehen. Dann wird ein Turnier unter diesen schlechten Wetterbedingungen auch ein gutes Turnier", zog der Vorstand sein Resümee. Besondere Unterstützung ist bei außergewöhnlichen Belastungen noch wichtiger. Daher bedankte sich der Vorstand bei allen Helferinnen und Helfern: denen im Trocken, im Nassen oder im Matsch. Der Dank gilt auch allen Freunden, Sponsoren und Gönnern des Vereins.